Über MICH

Hallo DU, ich freue mich dass Du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Ich bin Julia Tenaglia. Ich bin 39 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder und ein Hund.

Neben meiner Ausbildung als pharmazeutische Kauffrau im Groß- und Außenhandel bin ich Betriebswirtin und Ernährungsberaterin (SfG).

Mein Weg

Als Kind sass ich gern draußen auf der Wiese, vor mir stand ein kleiner – funktionstüchtiger – Herd mit Backofen. Ich erinnere mich noch genau wie ich meine Mama anbettelte dass sie mir Lebensmittel aus ihrer Küche gibt: „Mama, bitte, nur noch ein Ei und Mehl und ein paar Nudeln“. Dieses Spiel hat sich oft wiederholt und ich kochte und backte mit Leidenschaft, nicht immer konnte man meine Kreationen auch essen.

Aufgewachsen in einer Großstadt fuhren wir zwischen Ostern und November jedes Wochenende nach Thüringen in unseren Garten. Hier durfte ich das, was unter der Woche nicht funktionierte. Ich war draußen, auf den Wiesen und Feldern. Ich streifte mit Freunden durch den Wald, wir ritten Kühe, streichelten Pferde, tranken frische Milch direkt aus der Kanne und kletterten auf Bäume. Wir bauten Hütten aus Holz, aßen Himbeeren, Heidelbeeren und Blaubeeren direkt vom Strauch, fingen Kaulquappen um sie im Teich wieder auszusetzen und vieles mehr. Meine Kindheit war – zumindest an den Wochenenden – von grenzenloser Freiheit und unglaublichem Glück geprägt.

Gesund ist anders

Jahre später hatte ich einen soliden Beruf gelernt – welcher nicht ganz meine erste Wahl war und ich war dauermüde. Mein HB Wert lag unter 12, keiner konnte es sich so richtig erklären. Ich bekam Eiseninfusionen und war dennoch immer müde. Gegessen habe ich zu dieser Zeit schnell, mit zwei kleinen Kindern zu Hause und einem Beruf kam das Essen öfter zu kurz – wohlbemerkt nur meins, für die Kinder kochte ich zu Hause tatsächlich sehr gesund. Die Natur und die grenzenlose Freiheit meiner Kindertage hatte sich ganz weit hinten in meinem Gedächtnis versteckt. Ich war ja erwachsen und meine kleine Familie – und mein Perfektionismus, in allen Bereichen das Beste bringen zu müssen – hielten mich in Atem. Und der Weg führte direkt in eine Depression. Diese habe ich mit Hilfe von Antidepressiva (am Anfang) und einer guten Therapeutin nach einem Jahr besiegt und ich hoffe, dass ich niemals in meinem Leben wieder so tief unten sein werde.

In der Therapie wurde deutlich, so konnte es nicht weitergehen und ich fing an, mich mit gesunder Ernährung zu beschäftigen, welche Zusammenhänge es gibt zwischen dem, was ich zu mir nehme und dem Wohlbefinden meines Körpers. Welche Vitamine und Nährstoffe der Körper benötigt und wofür, welche Rolle dabei die Entspannung und die Bewegung spielt. Und vor allem wie ich alles als berufstätige Mutter unter einen Hut bringen kann.

Gleichzeitig entdeckte ich die Natur und den Wald als Energiequelle und Rückzugsort wieder NEU für mich. Ich erkannte wieder welche Auswirkungen das tiefe Einatmen im Wald auf mich hat (heute nennt man es Achtsamkeit), ich erkannte das ich einfach nur zufrieden war, wenn ich wieder durch die Felder und Wiesen streifen konnte. Wir als Familie fingen an zu wandern. Zuerst bei uns im Schönbuch, dann auf der schwäbischen Alb und nun im Schwarzwald. Sobald ich den Wald rieche, geht es mir besser. Sobald ich die Ruhe der Natur geniesse, merke ich, wie ich entspanne und aller Stress von mir abfällt.

Ernährungsberaterin (SfG)

Zwischendurch hat mein überaus fähiger Allgemeinarzt mich doch noch zum Gentest geschickt und herausgefunden, dass ich eine alpha-Thalassämie habe und daher zu wenig funktionsfähige rote Blutkörperchen. Zeitgleich begann ich eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin, weil ich einfach mehr wissen wollte. Diese habe ich im Februar 2017 mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen.

Nun möchte ich anderen helfen ein zufriedenes Leben, abseits von Stress, Hektik und schlechter Laune, zu führen. Meiner Ansicht nach sind die drei Bereiche – Ernährung, Entspannung und Bewegung, der Schlüssel zu einem gesunden Leben voller Power und Vitalität. Vor allem wir als Mütter müssen auf uns acht geben. Dazu gehört auch, nein zu sagen, für sich selbst zu sorgen und sich selbst zu lieben. Auch darum wird es auf diesem Blog gehen.