Clean Eating: DIY- Frühstücksbrei

Egal wo man hinschaut, überall sieht man Frühstücksbrei. Auch bei uns gibt es jeden Morgen Brei. Mit heißer Mandelmilch übergossen und geschnittenem Obst sättigt er nicht nur gut, sondern ist auch gesund. Viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe, genau das richtige morgens. In diesem Beitrag erfahrt Ihr wie man den Frühstücksbrei nach einem einfachen Baukastenprinzip kostengünstig selbst herstellt und warum gekaufter Frühstücksbrei nicht immer gesund ist.

Alltag? Klar, lecker Frühstücksbrei !

Der Wecker klingelt und wir sind alle müde. Es ist sechs Uhr. Unsere Tochter muss in 50 Minuten los zur Schule. Kurz nach sieben geht auch der Rest der Familie los.

Bereits vor einiger Zeit haben wir Frühstücksbreie für uns entdeckt. Einfach mit heißer Mandelmilch aufgegossen und etwas geschnittenem Obst ist der Brei ein leckeres und sehr gesundes Frühstück.

Die Auswahl an Breien ist inzwischen riesig. Jeder Supermarkt, jeder Drogeriemarkt führt eine breite Palette an Frühstücksbreien. Ob mit Amaranth, mit Kokos oder Früchten, für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Frühstücksbrei enthält als Grundlage oft Vollkornhaferflocken. Diese sind reich an Eisen und B-Vitaminen. B-Vitamine werden auch als Nervenvitamine bezeichnet, da sie vor Überlastung, Unkonzentriertheit und anderen stressbedingten Zuständen schützen können.

 

Eisen ist vor allem für uns Frauen wichtig. Zusammen mit dem Vitamin C aus dem Obst, welches die Aufnahme von Eisen fördert, nehmen wir so schon morgens wichtige Vitamine und Mineralstoffe zu uns.

Vorsicht: Zucker!

Bei Frühstücksbrei-Fertigmischungen ist jedoch Vorsicht geboten. Viele enthalten zu viel Zucker, Zuckerersatzstoffe oderAromastoffe.

Satt wird man durch diese Breie auch. Allerdings schnellt der Blutzuckerspiegel durch den hohen Zuckergehalt steil nach oben …und sinkt kurze Zeit später drastisch wieder ab. Die Folge sind Unkonzentriertheit, Müdigkeit und Hunger. Nicht die beste Voraussetzung für einen fordernden Schul- oder Arbeitstag.

Clean Eating: Frühstücksbrei

Selber machen: Ganz einfach!

Dabei ist es ganz einfach, den Frühstücksbrei selber zu machen. Kostengünstiger ist es allemal. Ein weiterer Vorteil ist: Es kommen nur Zutaten in den Brei, die man selbst mag. Von künstlichen Aromen keine Spur und Zucker kommt – dank Trockenfrüchten – auch nicht rein.

Ob Datteln für die Süße, Amaranth oder Buchweizen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wir bereiten zu Hause immer eine Mischung für die ganze Woche zu und schon die Kinder können den Brei selbst herstellen.

Gleichzeitig wissen sie was drin ist und essen den Brei so auch lieber.

Zum Mahlen der Zutaten benutzen wir unsere Küchenmaschine, wobei ein handelsüblicher Standmixer*  (wir haben diesen im Keller und er hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis) sicher auch funktioniert.

Die Basis: Haferflocken in der Vollkornvariante

Haferflocken enthalten –  wie oben beschrieben – viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. In der Vollkornvariante sind die so wichtigen Ballaststoffe reichlich enthalten. Diese findet man unter anderem in der Schale, den Randschichten und dem Keimling.

Ballaststoffe sind unverdauliche Bestandteile von meist pflanzlichen Lebensmitteln. Im Magen und Darm quellen sie auf und machen daher lange satt. Außerdem fördern sie die Verdauung.

Wichtig dabei ist, das man viel trinkt, am besten Wasser.

Alles weitere: Geschmackssache

Die weiteren Zutaten sind reine Geschmackssache. Unser derzeitiger Frühstücksbrei enthält Datteln, Kokosflocken, Chia, Amaranthflocken, Leinsamen und Mandeln.

Der Frühstücksbrei Baukasten:

Wenn wir unseren Brei zubereiten arbeiten wir mit Esslöffelgrößen oder Händen.

Komponente 1: Die sattmachende Basis

15 Esslöffel Hafervollkornflocken. Wer möchte kann hier natürlich auch 5-Korn-Flocken oder anderen Getreideflocken nehmen.

Komponente 2: Für die Verdauung

Nun kommen 2 Esslöffel Lebensmittel die Ballaststoffe und Vitamine haben, wie z.B. Haferkleie, Buchweizen, Leinsamen, Hirse, Amaranth gepufft oder als Flocken…

Komponente 3: Für die Süße

Das sind die Trockenfrüchte. Wir nehmen auf diese Menge 6 getrocknete Datteln oder Aprikosen. Hier solltet ihr verschiedene Varianten ausprobieren. Besonders lecker sind auch eine Mischung aus getrocknete Ananas, Bananen, Äpfel und Mangos.

Komponente 4: Die Superfoods

Das sind Nahrungsmittel die eine hohe Nährstoffdichte haben und somit als besonders gesund gelten. Wir nehmen 1 EL z.B. Chia, Gojibeeren, Acai-Beeren*, Cranberries, Kokosflocken, Matcha (hier nur 1 TL) oder ähnliches

Komponenten 5: Nüsse fürs Gehirn

Darin enthalten sind hochwertige ungesättigte Fettsäuren. Diese braucht unser Körper dringend, weil er sie nicht selbst herstellen kann. Wir lieben Walnüsse und Mandeln. Aber auch Cashewkerne, Paranüsse oder Haselnüsse schmecken lecker. Hier nehmen wir eine Hand voll.

Komponente 6: Das Besondere

Hier gibt es verschiedene Dinge, die super schmecken und so jeden Brei zu etwas Besonderem machen. Zimt, Curkuma, Rohkakao, Kakaonibs, Vanille, Lebkuchengewürz (für Weihnachten)…der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Je nach Geschmack kommt mehr oder weniger rein. In unserem Brei ist diesmal eine ganze Zimtstange drin, fein vermahlen.

Wenn ich die einzelnen Komponenten zusammengemischt habe, schütte ich alles in meine Küchenmaschine und vermixe es auf höchster Stufe für eine Minute. Fertig ist mein Frühstücksbrei, den ich in einer Vorratsbox aufbewahre.

Später kommen dann einige Löffel Brei in eine Schüssel. Dazu geben wir heiße Mandelmilch oder andere Nussmilch. Auch mit Sojadrink (Achtung: Zuckerzusatz) haben wir gute Erfahrung gemacht. Kalt angemischt funktionieren die Flüssigkeiten auch, aber dann muss der Brei aber länger quellen.

Oben drauf kommt bei uns IMMER Obst. Ob Banane, Apfel, Mango, Kiwi, Beeren…wir schauen hier auch danach, was saison hat.

Fertig ist das gesunde, leckere und vor allem im Herbst und Winter wärmende Frühstück.

Welche Mischung ist Eure Liebste? Was darf in Eurem Brei auf keinen Fall fehlen?

 

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