Clean Eating: die Süßkartoffel

Wir lieben die Süßkartoffel. Egal ob als Pommes, Püree, Suppe, Curry… Heute möchte ich Euch einen Süßkartoffelaufstrich und Süßkartoffelchips vorstellen.

Gesunde Knolle – die Süßkartoffel

Die Süßkartoffel stammt aus Südamerika. Sie ist prall gefüllt mit Vitaminen und Mineralstoffen. So enthält sie neben Beta Carotin – der Vorstufe von Vitamin A – auch B-Vitamine, Vitamin c und E. Als Mineralstoffe sind unter anderem Eisen, Magnesium, Calcium und Zink enthalten. Sie verfügen über sekundäre Pflanzenstoffen – die für die Gesundheit zuträglich sind und sogar gegen Krebs schützen können – und über jede Menge Ballaststoffe.

Aber das wichtigste, Süßkartoffeln – die genau genommen keine Kartoffeln sind, weil sie nicht zur Gattung der Nachtschattengewächse gehören – schmecken einfach toll.

Perfekt fürs Clean Eating

Da ich mich nach dem Clean Eating Prinzip ernähre nutze ich gern Aufstriche. Zu meinen liebsten gehört der Süßkartoffelaufstrich, den ich jedes Mal etwas variiere, damit es nicht irgendwann langweilig wird. Ich wechsle zwischen verschiedenen Nussorten ab wie Walnüssen, Erdnüssen, Cashewkernen oder Sonnenblumenkernen. Als Öle nutze ich Kokosöl, Olivenöl oder ein Nussöl. Statt Kreuzkümmel und Koriander nehme ich Tiefkühlkräuter.

Süßkartoffelaufstrich

Zutaten:

  • eine Süßkartoffel
  • 2 EL Erdnüsse, Cashewkerne oder Sonnenblumenkerne (ohne Salz und Öl)
  • 1 EL Zitronen- oder Limettensaft
  • 1 EL Kokosöl
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Koriander
  • Salz, Pfeffer, Paprika
  • ein Schuss Nuss- oder Hafermilch

Zubereitung:

Die Süßkartoffel schälen, in Würfel schneiden und in 1 EL Kokosöl anbraten. Anschließend Wasser zugießen und kochen bis sie ganz weich ist. Das Wasser abgießen und die Süßkartoffelwürfel mit der Gabel zerdrücken. Mit den anderen Zutaten und 1 EL warmem (flüssigem) Kokosöl vermengen.

Der Süßkartoffelaufstrich eignet sich nicht nur für Brot, auch zu Fisch, Fleisch oder Gemüse schmeckt er sehr lecker. Wir essen ihn auch gern auf Reis- oder Maiswaffeln.

Süßkartoffelchips

In jedem Laden gibt es mittlerweile Gemüsechips. Eine tolle und vor allem leckere Sache. Leider sind diese oft voll mit Fett, Salz, Zusatzstoffen und teilweise sogar mit Geschmacksverstärkern. Dabei lassen sich Gemüsechips leicht selbst herstellen. Alles was wir brauchen ist ein wenig Zeit und ein Rezept. Zeit müsst Ihr Euch selbst nehmen, aber das Rezept bekommt ihr von mir.

Zutaten:

  • eine Süßkartoffel
  • Olivenöl
  • Meersalz

Zubereitung:

Die Süßkartoffel schälen und in feine Scheiben hobeln.

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Die Süßkartoffelscheiben mit Olivenöl, Meersalz (und Knoblauch oder anderen Gewürzen) vermengen und auf die Backbleche verteilen. Dabei die Süßkartoffelscheiben einzeln legen, damit sie schön knusprig werden.

Die Chips im Ofen ca. 60 Minuten backen, immer wieder nachschauen, damit sie nicht verbrennen. Danach aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Die Chips lassen sich auch mit anderem Gemüse wie Rote Bete, Pastinake, der klassischen Kartoffel oder Zucchini zubereiten. Dabei ist das vorgehen gleich wie oben im Rezept.

Habt Ihr Lust auf ein weiteres Süßkartoffel-Rezept? Wie wäre es mit dem Süßkartoffel-Kürbis-Curry?

One Reply to “Clean Eating: die Süßkartoffel”

  1. […] und den Ziegenkäse darauf anrichten. Habt Ihr noch mehr Lust auf Süßkartoffel? Dann schaut mal hier und […]

Schreibe einen Kommentar